Die Nationalparks von Libyen

Vor dem libyschen Staatsstreich von 1969, als Gaddafi die Macht übernahm, gab es im Land keine Nationalparks oder Schutzgebiete. Heute gibt es verschiedene Nationalparks, Naturschutzgebiete und Schutzgebiete. Libyen im Norden Afrikas hat eine große Küste, die an das Mittelmeer grenzt, sowie eine Wüstenumgebung südlich der Küstengebiete. Libyen ist den meisten Außenstehenden unbekannt und bietet eine Vielzahl von Pflanzen- und Tierarten. In diesem Land mit vielfältiger Umwelt leben 87 verschiedene Säugetierarten und über 300 Vogelarten. In diesem Artikel werden einige der größten Nationalparks und Schutzgebiete in Libyen untersucht.

El Kouf (86.000 Acres)

El Kouf ist das größte und bekannteste Schutzgebiet in Libyen und wurde 1975 gegründet. El Kouf ist reich an biologischer Vielfalt an der Küste und auf der Erde. Bekannt für Sanddünen, bergiges Terrain, Feuchtgebiete und Kalksteinhügel, gibt es eine erstaunliche Vielfalt an Vögeln wie den Steinadler, Schmutzgeier, Störche, Enten, Flamingos und Wachteln. Die Tierwelt dieser Gegend ist ebenso beeindruckend: Die gestreifte Hyäne, sowohl der arabische als auch der ägyptische Wolf, Wildschweine, afrikanische Wildkatzen und Füchse leben in El Kouf. Das Meeresleben in diesem Gebiet besteht aus zwei Arten einheimischer Delfine, der Flaschennase und den Kurzschnabel-Delfinen, sowie aus Unechten Karettschildkröten, die ihre Eier an der Küste dieses Gebiets ablegen. Rund 90% aller einheimischen Pflanzen in Libyen sind aufgrund der bereits erwähnten Artenvielfalt in diesem Gebiet anzutreffen. Diese erstaunliche Gegend liegt 150 km nordöstlich von Bengasi und hat eine 20 km lange geschützte Küste.

Algharabolli (20.000 Acres)

Das Algharabolli befindet sich im libyschen Stadtteil Tripoli, relativ nahe der Hauptstadt Tripolis. Diese 20.000 Hektar große Landfläche wurde ab 1992 geschützt. Die nächste Stadt ist eine kleine Stadt namens Al-Garabulli - 31 Meilen östlich dieser Stadt ist Tripolis. Dieser Park im Nordwesten von Libyen bietet Küstengebiete am Mittelmeer sowie Süßwasserquellen. Diese Gegend ist auch bekannt für ihre Sanddünen, Strände und steilen Klippen. Es wurden hier 100 Vogelarten entdeckt und daher ist dieses Gebiet heute ein ausgewiesenes Vogelschutzgebiet. In diesem Gebiet leben auch afrikanische Säugetiere wie Hyänen und Robben entlang der Küste.

El Naggaza (9.900 Acres)

El Naggaza ist seit 1993 geschützt und ist 9.900 Morgen groß. Diese wunderschöne Gegend befindet sich im Murqub-Viertel in der Nähe von Tripolis im Nordwesten Libyens. Wie in allen Küstenregionen Libyens gibt es in El Naggaza eine Fülle an Artenvielfalt an Küsten und Land. In diesem Gebiet sind viele verschiedene Vogelarten wie Flamingos und Möwen zu beobachten. Wie in anderen libyschen Küstengebieten gibt es auch an dieser Küste viele Robben.

Abughilan (9.900 Acres)

Abughilan wurde 1992 als Schutzgebiet gegründet. Dieser 9.900 Hektar große Standort befindet sich im großen Binnenbezirk Jabal al Gharbi südlich der Bezirke Murqub und Tripoli. Abughlian ist sowohl für bergiges Land als auch für Wüste bekannt, wobei einige Orte zu sehr unversöhnlichen Umgebungen werden. Zu den hier vorkommenden Wildtieren zählen Eidechsen, Schlangen, Nagetiere und Wüstensäugetiere wie Hyänen, Wildkatzen und Gazellen. Diese Region ist auch bekannt für Feigen- und Olivenbäume sowie für Dattelpalmen, die in Libyen beliebt sind.

Surman (990 Acres)

Surman wurde 1992 als national geschütztes Gebiet Libyens gegründet. Das Hotel liegt in der Nähe der antiken Ruinen von Sabratha, 50 km westlich von Tripolis. Der Bezirk Zawiya, in dem Surman liegt, grenzt an das Mittelmeer, und in der Folge leben viele Schildkröten, Robben und Fische in dieser Küstenregion. Surman ist auch bekannt für seine Sanddünen und Wüstenoasen. Einige Gebiete von Surman sind völlig unfruchtbar, in diesen Wüstengebieten sind Nagetiere und Schlangen häufig anzutreffen.

Rajma

Rajma ist ein Feucht- und Schutzgebiet im libyschen Distrikt Jabal al Gharbi südlich von Triploi und Murqub. Dieser Bezirk ist, wie bereits erwähnt, landumschlossen. Infolgedessen besitzt Rajma nicht die in einigen früheren Gebieten des Landes erwähnte Küstendiversität. Dieses Gebiet ist wie Abughlian für seine Berge und rauen Wüstengebiete bekannt. Eidechsen, Schlangen und Nagetiere sind in Rajma alltäglich. In diesem Gebiet leben auch Wüstensäugetiere, darunter Hyänen und Wildkatzen. Rajma ist auch bekannt für die Fülle von Dattelpalmen sowie Feigen- und Olivenbäumen.

Sabratha

Sabratha ist ein Schutzgebiet in Libyen, in dem sich antike römische Ruinen befinden. Römische Eroberer übernahmen die Hafenstadt und bauten sie in traditioneller römischer Architektur wieder auf, von der einige bis heute erhalten sind. Während des 2. und 3. Jahrhunderts bauten die Römer hier Bauwerke wie ein antikes Theater, verschiedene Tempel, öffentliche Badehäuser und eine christliche Basilika. Der alte Hafen von Sabratha wurde vielleicht schon 500 v. Chr. Gegründet. Diese Stätte wurde 1982 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Sabratha liegt im Nordwesten Libyens im Bezirk Zawiya, der im Norden an das Mittelmeer grenzt. Die Hauptstadt Tripolis liegt 66 km östlich von Sabratha.

Nationalparks von LibyenBereich
El Kouf86.000 Morgen
Algharabolli20.000 Morgen
El Naggaza9.900 Morgen
Abughilan9.900 Morgen
Surman990 Morgen
Ramjan / a
Sabrathan / a

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