Die 8 meistbesuchten Schutzgebiete in Deutschland

Deutschland ist eines der meistbesuchten Länder in Europa und verfügt über eine reiche Geschichte, Kultur und Erbe. Deutschland hat auch mehrere Nationalparks und andere Schutzgebiete, die die Landschaften und die einheimische Flora und Fauna der Region bewahren. Diese Schutzgebiete werden von einer großen Anzahl einheimischer und internationaler Touristen besucht. Die 10 am häufigsten besuchten Schutzgebiete Deutschlands sind nachfolgend aufgeführt.

8. Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft

Der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft ist das meistbesuchte Schutzgebiet des Landes. Es hat eine Fläche von 805 Quadratkilometern, liegt am Ufer der Ostsee und umfasst innerhalb seiner Grenzen zahlreiche Inseln, Lagunen und Halbinseln. Der Park ist sehr reich an Vögeln, da im Nationalpark Tausende von Gänsen und Kranichen an den Ufern des Meeres gesichtet werden können. Die natürliche Schönheit des Parks und die Verlockung mit hervorragenden Möglichkeiten zur Vogelbeobachtung ziehen zahlreiche Besucher an.

7. Nationalpark Sächsische Schweiz

Der Nationalpark Sächsische Schweiz ist das am zweithäufigsten besuchte Schutzgebiet Deutschlands. Der im Freistaat Sachsen gelegene Park erstreckt sich über eine Fläche von 710 Quadratkilometern und bietet eine zerklüftete und felsige Canyon-Landschaft. Der höchste Punkt des Nationalparks hat eine Höhe von 1.814 Fuß. In der Umgebung gibt es eine Vielzahl von Lebensräumen. Touristen, die den Nationalpark besuchen, können Radfahren, Wandern und Klettern. Der Park verfügt über 400 km Wanderwege und 49, 9 km Radwege.

6. Nationalpark Bayerischer Wald

Der Nationalpark Bayerischer Wald ist das dritthäufigste Schutzgebiet in Deutschland. Es wurde 1970 gegründet und wurde der erste Nationalpark des Landes. Innerhalb des Parks gibt es verschiedene Arten von Lebensräumen, darunter Hochlandwälder, Mischgebirgswälder und Wasserwiesen-Fichtenwälder. Der Park bietet auch Berggipfel, Hochmoore und Moorseen.

5. Jasmund National Park

Der Nationalpark Jasmund ist das vierthäufigste Schutzgebiet in Deutschland und bekannt für seine atemberaubende Schönheit. Das Schutzgebiet befindet sich auf der Halbinsel Jasmund auf der Insel Rügen. Besonders hervorzuheben sind die hohen, zerklüfteten Kreidefelsen, die sich steil vom Ufer der Ostsee abheben. Hinter diesen Klippen liegen Buchenwälder, und im Park leben verschiedene Vögel, wie der Seeadler, der Wanderfalke und der Hausmartin. Der Park wurde 1990 gegründet und ist mit einer Fläche von nur 30 Quadratkilometern der kleinste Nationalpark Deutschlands.

4. Der niedersächsische Nationalpark Wattenmeer

Der niedersächsische Nationalpark Wattenmeer wurde 1986 gegründet. Er umfasst die ostfriesischen Inseln und die nahe gelegenen Salzwiesen und Wattenmeer zwischen der Bucht von Dollart und Cuxhaven. Es ist Teil eines UNESCO-Weltkulturerbes, das im Juni 2009 eingetragen wurde. Der Nationalpark dient als Heimat für mehrere Arten einheimischer Vögel und wird auch von zahlreichen Zugvögeln besucht. Seehunde können auch an den Küstensandbänken des Nationalparks beobachtet werden.

3. Nationalpark Berchtesgaden

Der Nationalpark Berchtesgaden liegt in Süddeutschland im Freistaat Bayern. Es wurde 1978 mit dem Ziel gegründet, die Berchtesgadener Alpen zu schützen. 1990 wurde der Nationalpark zum UNESCO-Biosphärenreservat erklärt. Der Park hat eine bergige Landschaft und beherbergt mehrere Seen, wie den Königssee im zentralen Teil des Parks. Ein ausgedehntes Wegenetz ermöglicht es den Besuchern, den Nationalpark und seine verborgenen Wunder zu erkunden. Im Nationalpark Berchtesgaden befindet sich auch die Bartholomäuskirche, eine beliebte kulturelle Attraktion.

2. Nationalpark Harz

Der Nationalpark Harz umfasst Teile der Bundesländer Sachsen-Anhalt und Niedersachsen. Teile des Harzes liegen innerhalb der Parkgrenzen. Wald bedeckt den größten Teil des Nationalparks, und Fichten- und Buchenwälder sind die dominierende Vegetation in diesen Wäldern. In der Umgebung gibt es auch mehrere Bäche, Granitfelsen und Moore. Einige seltene Tiere und Vögel, wie der Eurasische Luchs, der Löffelenteufel, der Schwarzstorch und der Wanderfalke, wurden in der Region gesichtet. Die natürliche Schönheit und die vielfältige Tierwelt des Nationalparks Harz ziehen jedes Jahr viele Besucher an.

1. Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer

Der Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer umfasst Teile des deutschen Wattenmeeres in Schleswig-Holstein. Mit einer Fläche von 4410 Quadratkilometern ist es der größte Nationalpark des Landes. Es wurde im Oktober 1985 gegründet und ist eines der meistbesuchten Schutzgebiete in Deutschland. Im Nationalpark gibt es eine große Anzahl von Seegras, Tümmlern und Beuteln. Der Park gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und umfasst auch andere deutsche und niederländische Gebiete des Wattenmeeres.

Die 8 meistbesuchten Schutzgebiete in Deutschland

RangName des SchutzgebietsBesucherzahl (2002)
1Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft2, 50 Millionen
2Nationalpark Sächsische Schweiz2, 15 Millionen
3Nationalpark Bayerischer Wald2, 00 Millionen
4Jasmund Nationalpark2, 00 Millionen
5Niedersächsischer Nationalpark Wattenmeer 12, 00 Millionen
6Berchtesgadener Nationalpark1, 50 Millionen
7Nationalpark Harz1, 50 Millionen
8Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer1, 50 Millionen

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